Die Kreisstadt Bergheim positioniert sich mit ihren 66.000 Einwohnerinnen und Einwohnern als ein attraktives Mittelzentrum im Städtedreieck Köln, Aachen und Düsseldorf und besticht zusätzlich durch ihre Nähe zu den Niederlanden und Belgien. Als Stadt im Wandel mit interessanten, spannenden und herausfordernden Aufgaben sucht die Abteilung 5.6 "Planung und Qualitätssicherung Jugendhilfe" zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen

Verfahrenslotsin / Verfahrenslotsen (m/w/d)

Ihre künftigen Kernaufgaben (gemäß den gesetzlichen Grundlagen des SGB VIII):

  • Erfüllung aller Aufgaben des Verfahrenslotsen gem. § 10 b SGB VIII
  • bedarfsgerechte, unabhängige und umfassende Beratung und Unterstützung junger Menschen und deren Angehörigen bei der Beantragung, Verfolgung und Wahrnehmung von Leistungen der Eingliederungshilfe wegen einer Behinderung oder wegen einer drohenden Behinderung gegenüber den verschiedenen Rehabilitationsträgern
  • Beteiligung an der Konzeptentwicklung und Organisationsgestaltung bei der Zusammenführung aller Eingliederungshilfeleistungen ab 01.01.2028 im "inklusiven Jugendamt"
  • Aufbau von Netzwerkarbeit und Kooperationsstrukturen mit internen und externen Stellen (zum Beispiel mit Beratungsstellen, Leistungserbringern, anderen Reha-Trägern, freien Jugendhilfeträgern, Behindertenverbänden, etc.)
  • Information und Beratung des Jugendamtes über die Erfahrungen der Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Schnittstellen zu anderen Leistungsträgern
  • Entwicklung eines Berichtswesens zusammen mit der Jugendhilfeplanung für den Bereich Teilhabe und Inklusion
  • Öffentlichkeitsarbeit sowie Mitarbeit in Arbeitskreisen und Gremien

    Wir bieten Ihnen:

    • eine auf 2 Jahre befristete Vollzeitstelle mit Aussicht auf Entfristung nach Haushaltsaufstellung
    • eine Eingruppierung nach Entgeltgruppe  S 12 TVöD-SuE (mit Aussicht auf Höhergruppierung aufgrund der diesjährigen Stellenbewertung)

    Ihr Profil:

    • Bachelor of Arts Soziale Arbeit, Dipl.-Sozialarbeiter/-in (m/w/d), Dipl.-Sozialpädagoge/-in (m/w/d), Bachelor of Arts Public Management, Diplom-Verwaltungswirt/-in (m/w/d), Verwaltungsfachwirt/-in (m/w/d) oder ein vergleichbarer Studienabschluss
    • Erfahrung in der Beratung und Begleitung von jungen Menschen mit und ohne Behinderung und deren Familien (Jugendhilfe, Eingliederungshilfe, Rehabilitationsrecht)
    • Kenntnisse der relevanten Rechtsgebiete (insbesondere im SGB VIII und SGB IX, sowie in SGB I, SGB II, SGB V, SGB VI, SGB VII, SGB X, SGB XI, SGB XII, KKG, BGB und angrenzende Gesetze)
    • analytische Arbeitsweise in Verbindung mit Lösungs- und Ressourcenorientierung
    • wertschätzende und von Akzeptanz und Toleranz geprägte Grundhaltung
    • Konfliktfähigkeit und Überzeugungsfähigkeit, um den Veränderungsprozess zum inklusiven Jugendamt mit zu gestalten und die Interessen und Rechte junger Menschen gegenüber Rehabilitationsträgern zielführend zu begleiten
    • gute Kommunikations- und Ausdrucksfähigkeit in Wort und Schrift
    • Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten, Einsatzfreude, Teamfähigkeit sowie Flexibilität und Offenheit für Veränderungsprozesse
    • routinierter Umgang mit Standardsoftware
    • Einsatz eines privaten PKWs gegen entsprechende Kilometerentschädigung

    Wenn Sie sich angesprochen fühlen, dann senden Sie uns Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bitte bis zum 15.04.2024 per Online-Formular.

    Ihre Fragen beantworten Ihnen gerne:
    ⇒ Hilke Huge - Fachbereichsleiterin "Jugend und Bildung", Tel. 02271/89-364
    ⇒ Sinem Göcmen - Personalsachbearbeiterin , Tel. 02271/89-875


     

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